KITTY HAWK - ein Totentanz frei nach Jørgen Leth und Stanis?aw Lem - Premiere

Theaterdiscounter
Klosterstraße 44
DE-10179 Berlin
Friday, June 14, 2019
20:00 clock

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Wir stehen am Scheideweg der Entwicklung...

Wir stehen am Scheideweg der Entwicklung der Menschheit. Die alte Welt stirbt; aber die neue ist noch nicht geboren. Schaffen wir es mithilfe künstlicher Intelligenz, den viel beschworenen Humanismus auferstehen zu lassen, bessere Menschen in einer besseren Welt zu werden? Oder löschen wir uns durch unsere globalisierte, kapitalistische Lebensweise, durch fortschreitende Umweltzerstörung oder gar durch atomare Kriege selbst aus? “Hallo liebes Publikum, meine Name ist Kitty Hawk. Ich komme aus der Zukunft und bringe Euch eine Antwort aus dem All. Ihr erlebt sozusagen die Geburt der Tragödie aus einem zukünftigem Geist. Dazu seid Ihr herzlich eingeladen. Und zu einer Trauerfeier. Wir nehmen Abschied. Von Euch. Ja, Euch meine ich …” Kitty Hawk ist eine Kleinstadt im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina, die durch die weltweit ersten motorisierten Flüge der Brüder Wright bekannt wurde. Der ‘Kitty-Hawk-Moment’ bezeichnet zugleich den Augenblick, wenn ein ganz und gar unmöglich scheinender technologischer Quantensprung plötzlich doch greifbar zu werden scheint. Die anthropologischen Studien in Jørgen Leths viel beachtetem Film “The Perfect Human” von 1968 und Stanis?aw Lems “Also sprach Golem” werden zu einem multimedialen und partizipativen Setting aus Schauspiel, Tanz und Musik ausgeweitet, in dem der Mensch aus der Sicht eines zukünftigen Wesens beschrieben wird. MIT Kyle Patrick / Emilia-Rosa von Heiseler KONZEPT/REGIE Juri Padel BÜHNE/KOSTÜME Julia Bahn VIDEO Phillip Hohenwarter MUSIK/SOUND Tom Förderer Licht N.N. ÜBERSETZUNG/ÜT Léa Myers PRODUKTIONSLEITUNG Laura Werres PRODUKTIONSASSISTENZ Nicole Opitz REGIEASSISTENZ Marie Rossmanith VIDEO-HOSPITANZ Christopher Dippert IN KOOPERATION mit dem Theaterdiscounter GEFÖRDERT durch den Hauptstadtkulturfonds MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG von PANTHEA JURI PADEL begann nach der Schauspielausbildung das Studium der Medienwissenschaft, klassischen Literatur und Philosophie an der Universität Köln. Als Schauspieler arbeitete er in zahlreichen freien Theaterproduktionen, am Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Köln und dem Teater Republique Kopenhagen u. a. mit dem Theaterkollektiv SIGNA. Parallel spielte er zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen und assistierte am Theater und Orchester Heidelberg, an Schaubühne und Volksbühne Berlin. Eigene Produktionen waren die Lecture Performance seines Textes “Versuch über Don Juan zu Beginn des 3. Jahrtausends” am Theater Heidelberg sowie die interaktive Rauminstallation “Haus // Nummer / Null" gemeinsam mit Mona el Gammal (Kölner Theaterpreis 2013, Einladung zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2014).