Robert Schumann: Requiem Felix Mendelssohn Bartholdy: Wie der Hirsch schreit

Alexanderskirche Zweibrücken
Alexanderstraße 2
DE-66482 Zweibrücken
Saturday, November 12, 2022
17:00 clock

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Mitwirkende: Anna Tertjeran, Sopran | N...

Mitwirkende: Anna Tertjeran, Sopran | Nora Steuerwald, Alt | Gernot Heinrich, Tenor n.n., Bass Kammerphilharmonie Mannheim Evangelischer Oratorienchor der Pfalz Leitung: Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald Ein Requiem schreibt man für sich selbst, soll Robert Schumann (1810-1856) laut seinem ersten Biographen nach Vollendung des Werkes gesagt haben. So begann eine von Vorurteilen geprägte Rezeptionsgeschichte des Werkes, das im Jahre 1852 vor Ausbruch der Depression und der Todeskrankheit entstand. Was den Protestanten Schumann zur Komposition einer katholischen Totenmesse veranlasste, lässt sich bis heute nicht ausmachen. In musikgeschichtlicher Hinsicht bildet das ebenso mysteriöse wie faszinierende Requiem, in der seltenen Tonart Des-Dur stehend, das Bindeglied zwischen Mozarts und Brahms´ Requiem-Vertonungen. Und was bei der Missa sacra durch ein Briefzeugnis belegt ist, gilt sicherlich auch hierfür: Es ist sowohl für den Konzertsaal als auch für die Kirche konzipiert. Psalmtexte inspirierten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)während seines ganzen Schaffens, und er hinterließ neben A-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen. Robert Schumann bewertet 1837 Psalm 42 als die „höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat“.