MEMORY OF DISLOCATION – EXACTLY THE SAME IN THE OPPOSITE DIRECTION

Ballhaus Naunynstraße
Naunynstraße 27
DE-10997 Berlin
Mittwoch, 17. April 2019
20:00 Uhr

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16. – 19.4.2019, 20 Uhr Eine Tanzperfo...

16. – 19.4.2019, 20 Uhr Eine Tanzperformance von Jair Luna Jair Luna lotet die Möglichkeit der Transformation des eigenen Körpers aus. Diese Erfahrung ändert seine Perspektive auf die gesellschaftlichen Grenzregime – er kann sie durchbrechen, überwinden, verändern oder bewegen. In Anlehnung an die kolumbianische Champeta – die Musik der Peripherie Cartagena de Indias – wird die Arbeit am eigenen Körper zu einer Praxis des Widerstands, die es vermag, die vorherrschende gesellschaftliche Ordnung in Frage zu stellen. In Memory of dislocation durchläuft Jair Luna Räume sozialer Segregation in Kolumbien, Räume der Heteronormativität, Prekarität, tänzerischen Disziplin, Queerness und Berliner Clubkultur. Die Grenzen gesellschaftlicher Räume werden für Jair Luna zu einer physischen Herausforderung, an deren Ende die utopische Frage steht, ob sein Körper der Raum werden kann, in dem sich alle diese Grenzen auflösen. Choreografie und Performance: Jair Luna Licht: Catalina Fernández Sound: Ana Laura Rincón (Hyperaktivist) Dramaturgie: Friederike Hirz Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützge GmbH. Erstproduktion unterstützt mit Mitteln der Projektförderung des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin.