Caligula und das Mädchen auf der Treppe - von Helwig Arenz

Gostner Hoftheater
Austraße 70
DE-90429 Nürnberg
Donnerstag, 28. Februar 2019
19:30 Uhr

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In einem Mehrfamilienhaus lernen wir zwe...

In einem Mehrfamilienhaus lernen wir zwei der Familien über ihre Kinder kennen: Auf der einen Seite Luka, der seine pädagogisierenden, intellektuell fixierten Eltern ansprechen muss – “Papa/Mama” ist ernsthaft unmodern - ; auf der anderen Seite Janette, die eine zwar fürsorgliche, aber emotional oft abwesende Mutter und einen saufenden, dauernd schimpfenden, fernsehenden Vater hat; hier findet man Achtsamkeit nicht im Wörterbuch. Aber Eltern sind Eltern, und ob sie selbstbewusst freundlich oder egozentrisch abwesend sind, Fehler machen alle. Luka und Janette sind also beide davon überzeugt: Ihre Eltern sind die schlimmsten. Obwohl sie sich dies freimütig anvertrauen, entsteht eine Art Eifersucht dem jeweils fremden Elternpaar gegenüber. Ist diese gerechtfertigt? Stimmt die Aussage: Wo es anders ist, ist es besser, eigentlich? Aber vor allem: Wie würde das Leben aussehen, wenn beide in Zukunft unabhängig von ‘da oben’ in Freiheit und miteinander leben könnten…?