Die Reise in die Hoffnung - Tanztheater von Roberto Scafati

Theater Trier
Am Augustinerhof
DE-54290 Trier
Samstag, 9. März 2019
19:30 Uhr

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In seiner zweiten Kreation greift der It...

In seiner zweiten Kreation greift der Italiener Roberto Scafati, in dessen Heimatland sich seit Jahren an den Küsten dramatische Szenen um das menschliche Überleben ereignen, couragiert und engagiert das Thema Migration auf. Ist es die Hoffnung oder ist es das Recht auf ein lebenswertes Leben, das uns alle angeht? Millionen von Menschen sind unterwegs. Gemeinsam mit seinem Ensemble nähert er sich choreographisch zunächst den körperlichen Phänomenen dieser herausfordernden Reise: Dem Ausharren in Menschenschlangen, den Sprachbarrieren und zahllosen fremden Verhaltensweisen, die unbeabsichtigt aufeinandertreffen und dadurch auch eine unerwartete situative Komik in sich bergen. Zwischen Euphorie und Apathie, zwischen Streit und Ermattung gibt es auch in der Ungewissheit der eigenen Zukunft stets Hoffnung. Hoffnung auf Solidarisierung, auf Verständnis des Gegenübers. Ebenso wie Neugier auf Unbekanntes. Und vor allem gibt es Zähigkeit. Scafati schaut nicht weg — er verleiht den vielen Unbekannten, den Ungenannten bewegten Ausdruck durch seine Tänzer, lässt ihre Stimmen sprechen und verschafft ihnen Gehör. Dieses Stück ist Teil des Projektes Bérénice, mit dem wir uns grenzüberschreitend gemeinsam mit unseren Partnern aus Metz, Eupen und Lüttich gegen Diskriminierung und für Strategien der sozialen und kulturellen Inklusion einsetzen. Mit unserem Bérénice-Label kennzeichnen wir Veranstaltungen, die rund um das Thema soziale und kulturelle Inklusion aufgebaut sind. Hierzu bieten wir Ihnen eine besondere theaterpädagogische Vermittlung an, Theateraufführungen zum Thema Teilhabe und im Bürgertheater sogar die Möglichkeit, Teil unseres Hauses zu sein und an den Theaterprojekten mitzuwirken. In der Bérénice-Factory präsentieren wir Ihnen Stücke zu den Themen Ausgrenzung, Teilhabe und Diskriminierung. All diese Projekte werden zu 60 % von der EU durch INTERREG subventioniert.