"Kolik" von Rainald Goetz - Ein Musiktheaterprojekt von Jannik Giger, Leo Hofmann und Benjamin van Bebber - Deutschlandpremiere

radialsystem V
Holzmarktstraße 33
DE-10243 Berlin
Freitag, 29. März 2019
20:00 Uhr

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"Kolik" von Rainald Goetz Ein Musikthea...

"Kolik" von Rainald Goetz Ein Musiktheaterprojekt von Jannik Giger, Leo Hofmann und Benjamin van Bebber Fr, 29.03. 2019 20 Uhr Deutschlandpremiere Sa, 30.03.2019 20 Uhr So, 31.03.2019 18 Uhr Sopran, Stimmperformance, Stimme Hörspiel & Playbacks: Sarah Maria Sun Bassklarinette: Azra Ramic Kontraforte: Lucas Rössner Horn: Samuel Stoll Posaune: Stephen Menotti Solistenensemble Kaleidoskop Violine: Hannah Walter Viola: Ildiko Ludwig Cello: Tilman Kanitz Kontrabass: Paul Wheatley Performance: Angelika Löfflat Komposition für Ensemble & Playbacks: Jannik Giger Hörspiel & Elektronik: Leo Hofmann Regie & Einrichtung Libretto: Benjamin van Bebber Klangregie: Lukas Huber Bühne & Kostüm: Lea Burkhalter Dramaturgie: Franziska Henschel Regieassistenz: Helen Gebhard Assistenz Bühne & Kostüm: Eva Wagner Produktionsleitung: Jeanne Charlotte Vogt Produktionsleitung (Gare du Nord Basel): Ursula Freiburghaus Grafische Gestaltung: Felix Kosok Technik: Mario Henkel und Jean-Marc Desbonnets Der Riss durch die Welt geht mitten durchs Gehirn. Im Blitzlichtgewitter der Synapsen orchestriert "Kolik" die radikale Selbstbefragung eines sterbenden Ichs und die letzten Sekunden eines widersprüchlichen Lebens. Die Komponisten Jannik Giger und Leo Hofmann übersetzen gemeinsam mit dem Regisseur Benjamin van Bebber Rainald Goetz´ apokalyptischen Monolog in ein vielstimmiges Solo für die Sopranistin Sarah Maria Sun, Elektronik und ein Ensemble von Musiker*innen des Berliner Solistenensemble Kaleidoskop und Schweizer Solist*innen. Entstanden ist ein Gewebe aus Text, Gesang, Instrumentalmusik und Hörspielpassagen, das den Goetz´schen Wortkaskaden in all ihrer Vieldeutigkeit nachspürt. "Kolik" ist ein zeitgenössisches Passionsspiel über den Krieg im Kopf, das Rauschen der Welt und unsere Verletzlichkeit in einer hyperbeschleunigten Gegenwart. Eine Produktion von Gard du Nord und Benjamin van Bebber in Zusammenarbeit mit Solistenensemble Kaleidoskop. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, Pro Helvetia, Fondation Suisa, Fondation Nicati-de-Luze, Landis und Gyr, Schweizerische Interpretenstiftung. Foto (c) Promo